Leistungen
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Artenschutzfachliche Gutachten
Artenschutzfachliche Gutachten entstehen auf Basis eigener Geländeerhebungen und Kartierungen. Von der ersten Habitatpotenzialanalyse bis zum abgestimmten Fachbeitrag begleite ich Planungsvorhaben aller Art mit planungsrelevanten Artengruppen.
Habitatpotenzialanalysen
Strukturbasierte Vorprüfung von Flächen auf das Vorhandensein von Lebensräumen und Quartieren planungsrelevanter Arten. Grundlage für die Entscheidung, welche vertiefenden Erfassungen erforderlich sind.
Artenschutzfachbeiträge
Erstellung von Artenschutzfachbeiträgen inkl. Konfliktanalyse nach § 44 BNatSchG für Baugenehmigungsverfahren, Bebauungspläne und Infrastrukturvorhaben. Klare Darstellung der Verbotstatbestände und deren fachliche Bewertung.
Flora-Fauna-Fachbeitrag
Strukturierte Dokumentation der Geländeerhebungen mit nachvollziehbarer Methodenbeschreibung, vollständigen Artenlisten und kartographischer Ergebnisdarstellung. Der Fachbeitrag sichert die wissenschaftliche Grundlage für weiterführende Artenschutzfachbeiträge und behördliche Abstimmungen.
Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen
Konzeption und Beschreibung von Vermeidungsmaßnahmen sowie vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen (CEF). Fachliche Begründung und Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden auf Wunsch.
Funktionskontrolle und Monitoring
Kontrolle der Funktionsfähigkeit vorgezogener Ausgleichsmaßnahmen (CEF) nach Umsetzung. Annahmekontrolle von Ersatzquartieren und Ersatznistplätzen. Mehrjähriges Monitoring nach behördlicher Auflage mit Kurzbericht je Durchgang.
Fledermäuse
Fledermäuse als europäisch geschützte Artengruppe erfordern besondere methodische Expertise. Erfassungen erfolgen nach der Arbeitshilfe Fledermaus mit aktueller Erfassungstechnik.
Quartierpotenzialanalyse
Übersicht über die Landschaft, Auswertung von Luftbildern, Leitstrukturen und relevante Strukturen im Umfeld des Vorhabens. Basis für weitergehende Untersuchungen und Grundlage für die Auswahl der angewandten Erfassungsmethodik.
Gebäudekontrollen
Systematische Begehung von Gebäuden (Dachboden, Fassaden, Rollladenkästen) mit Endoskop und Nachtsichtgerät. Ausflugszählungen zur Populationsabschätzung und Artzusammensetzung der Wochenstubenkolonie.
Baumhöhlenkontrolle für Fällgenehmigungen
Überprüfung von Bäumen auf Höhlen, Spalten und abstehende Rinde mit Endoskop und Nachtsichtgerät. Ausflugskontrolle bei konkretem Quartierverdacht. Grundlage für Baumfällgenehmigungen nach Hamburger Baumschutzverordnung und § 39 BNatSchG.
Detektorbegehungen
Transektbegehungen mit modernen Ultraschalldetektoren zur Erfassung der Fledermausaktivität. Standardisierte Methodik für Planungsvorhaben.
Stationäre Erfassung
Daueraufzeichnung mit automatischen Aufzeichnungsgeräten an definierten Fixpunkten über mehrere Nächte. Ermöglicht die Kartierung von Flugrouten und Jagdgebieten unabhängig von Begehungsterminen.
Akustische Auswertung
Rufanalyse auf Basis umfangreicher Kenntnisse im Bereich der Fledermausakustik, mit modernster Technik und Überprüfung sowie Validierung mithilfe KI-gestützter Rufanalyseprogramme. Räumliche Darstellung von Flugrouten und Jagdhabitaten mittels QGIS. Prüffähige Artenlisten und Aktivitätsgrafiken.
Maßnahmenkonzepte
Entwicklung von Maßnahmen für Fledermausquartierersatz, Quartieroptimierung und Schutz von Jagdhabitaten. Fachlich begründete Empfehlungen für Behörden und Planungsbüros.
Biotopkartierung und Vegetation
Fundierte Kenntnisse der Pflanzengesellschaften und Biotope Deutschlands, erworben durch Studium und praktische Arbeit. Umfangreiche Kartierungspraxis nach den aktuellen Kartieranleitungen von Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. FFH-Lebensraumtypen sind integraler Bestandteil dieses Leistungsbereichs.
Biotoptypenkartierung
Flächendeckende Kartierung nach aktuellen länderspezifischen Anleitungen: NLWKN-Schlüssel (Niedersachsen), Hamburger Biotoptypenschlüssel, SH-Kartierschlüssel. Umfangreiche Praxiserfahrung in allen drei Bundesländern. Digitale Felderfassung mit QGIS.
FFH-Lebensraumtypen
Erfassung und Bewertung von Anhang-I-Lebensraumtypen nach BfN-Bewertungsrahmen. Schwerpunkte Norddeutschland: Dünen, Heiden, Feuchtgrünland (LRT 6410, 6510), Erlen-Eschen-Auenwälder (LRT 91E0*), Übergangsmoore.
Pflanzensoziologische Aufnahmen (z.B. nach Braun-Blanquet)
Pflanzensoziologische Aufnahmen nach Braun-Blanquet, syntaxonomische Zuordnung, Zeigerwertauswertung und R-gestützte Auswertung (vegan). Grundlage für Schutzgebietsmanagement und Pflege- und Entwicklungspläne.
Floristische Erfassungen
Vollständige Florenlisten, Rote-Liste-Arten (Bund und Länder), Neophyten-Kartierung. Bewertung von Pflege- und Entwicklungszuständen für Naturschutzstiftungen und Behörden.
Brutvögel
Brutvogelerfassungen sind für viele Planungsvorhaben obligatorisch und zählen zu den häufig beauftragten Leistungen in der naturschutzfachlichen Begleitforschung. Revierkartierungen werden nach Südbeck et al. durchgeführt, mit mehreren standardisierten Begehungen innerhalb der Brutzeit und artgenauer Auswertung als Revierkarte.
Revierkartierung
Standardisierte Brutvogelerfassung nach Südbeck et al. (2005) mit mehreren Begehungen in der Brutzeit. Artgenaue Auswertung, Revierkarte, vollständige Artenliste mit Rote-Liste-Bewertung. Grundlage für Artenschutzfachbeiträge und Eingriffsbewertungen.
Gebäudebrüter
Erfassung von Nist- und Brutplätzen an Gebäuden vor Abriss, Dachsanierung oder Fassadendämmung. Relevante Arten: Haussperling, Mauersegler, Mehlschwalbe, Hausrotschwanz, Dohle, Turmfalke. Beurteilung der artenschutzrechtlichen Konfliktlage nach § 44 BNatSchG.
Höhlen- und Nischenbrüter an Bäumen
Erfassung baumbewohnender Brutvogelarten als eigenständige Leistung oder kombiniert mit der Baumhöhlenkontrolle für Fällgenehmigungen.
Ersatznistplätze
Konzeption und Positionierung von Nistkästen und artgerechten Nisthilfen als Vermeidungs- oder CEF-Maßnahme. Artspezifische Auswahl und Dimensionierung, Abstimmung mit der zuständigen Naturschutzbehörde, Dokumentation für den Artenschutzfachbeitrag.
Ökologische Baubegleitung
Viele Genehmigungen enthalten artenschutzrechtliche Auflagen, die vor und während des Eingriffs zu erfüllen sind. Die ökologische Baubegleitung stellt sicher, dass diese Auflagen eingehalten, dokumentiert und gegenüber der Behörde nachgewiesen werden.
Freigabekontrollen vor dem Eingriff
Kontrolle von Gebäuden, Bäumen oder Gehölzen unmittelbar vor Abriss, Fällung oder Rodung auf Besatz durch geschützte Arten. Freigabe oder Sperrung des Eingriffs nach fachlicher Bewertung, schriftliche Dokumentation für die Behörde.
Dokumentation der Vermeidungsmaßnahmen
Begleitende Dokumentation der umgesetzten Schutz- und Vermeidungsmaßnahmen während der Bauphase. Fotodokumentation, Protokollierung und Kurzbericht als Nachweis der Auflagenerfüllung.
Vergrämung und Bergung
Fachgerechte Vergrämung von Tieren aus dem Eingriffsbereich vor Baubeginn. Bergung und Umsetzung von Individuen nach Abstimmung mit der zuständigen Naturschutzbehörde. Dokumentation und Meldung nach Landesrecht.
Umweltbaubegleitung nach Genehmigungsauflage
Kontinuierliche oder stichprobenartige Präsenz während der Bauausführung bei Vorhaben mit artenschutzrechtlichen Nebenbestimmungen. Ansprechpartner für Bauleitung und Behörde, Dokumentation des Bauablaufs aus naturschutzfachlicher Sicht.
GIS, Daten und Auswertung
Geländeerhebungen gewinnen durch GIS-Auswertung und Datenanalyse an Tiefe und Nachvollziehbarkeit. QGIS und R sind methodische Werkzeuge, die Kartierung, Artenerfassung und Gutachtenerstellung fachlich stützen.
Kartenerstellung und Geodatenaufbereitung
Thematische Karten für Gutachten, Behördenvorlagen und Präsentationen. Digitale Felderfassung mit QGIS auf Tablet. Formate: GeoPackage, Shapefile, GeoTIFF. Koordinatensysteme: ETRS89/UTM, DHDN/GK.
Artenlisten und Flächenbezüge
Verknüpfung von Artdaten mit Flächen und Strukturen im GIS. Übersichtliche Tabellen und prüffähige Dokumentation für Planungsverfahren.
QGIS-Auswertungen und R-gestützte Fledermausauswertung
Räumliche Analysen (Puffer, Überlagerung, Habitateignung) in QGIS. Statistische Auswertung von Monitoringdaten in R (tidyverse, vegan, ggplot2). Auswertungsskripte für Fledermausdaten in Schleswig-Holstein (reproduzierbare Auswertungsskripte können auf Wunsch weitergegeben werden).
Naturschutzfachliche Beratung
Fachliche Einschätzung in der frühen Projektphase hilft, aufwendige Nacharbeiten zu vermeiden und Untersuchungsdesigns von Anfang an richtig aufzusetzen.
Projektvorprüfung und Untersuchungsdesign
Frühzeitige fachliche Einschätzung: Welche Artgruppen sind relevant? Welche Methoden sind erforderlich und verhältnismäßig? Welche Zeitfenster müssen berücksichtigt werden? Zugriff auf alle relevanten Datenbanken und Unterlagen (z.B. Artkataster, Biotopkartierung, Luftbilder, Schutzgebietsdaten) ermöglicht eine fundierte Ersteinschätzung.
Maßnahmenplanung und Monitoringkonzepte
Entwicklung von Maßnahmenkonzepten und Monitoringprogrammen für Kompensationsflächen, Schutzgebiete und naturschutzfachliche Entwicklungsprojekte.
Abstimmungsgespräche mit Behörden
Abstimmungsgespräche mit Unteren Naturschutzbehörden zur Eingrenzung des Untersuchungsaufwands und zur frühzeitigen Klärung behördlicher Anforderungen, auf Wunsch auch mit direkter Behördenkommunikation.
Fachliche Einschätzung bei Stiftungs- und Entwicklungsprojekten
Beratung von Naturschutzstiftungen und Flächeneigentümern zu Pflegezielen, ökologischem Potenzial und naturschutzfachlichen Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Flächen.
Je nach Fragestellung arbeite ich mit qualifizierten Biologinnen und Biologen aus meinem fachlichen Netzwerk zusammen, für faunistische Erfassungen, Vegetationskunde, GIS-Auswertung oder spezielle Artgruppen. Die fachliche Koordination und Qualitätssicherung erfolgen projektbezogen über einen klaren Ansprechpartner.
Ausrüstung
Equipment und Methodik
Fledermaus-Erfassung
- Elekon Batlogger M2 (mobil)
- Elekon Batlogger S2 (stationär)
- Elekon Batscanner Stereo
- Nachtsichtgerät
- Endoskop
Auswertung & Geodaten
- Modernste Rufanalysesoftwarepakete
- QGIS
- R / RStudio
Feldarbeit
- Tablet-Felderfassung (GPS-gestützt)
Einsatzgebiet: Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Regionale Schwerpunkte und Ansprechpartner →
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